Pressemitteilung 03/2021 – Zwei Experten im Gespräch

10 Fragen an Dominik Junold und Christian Bär, credo.vision

Herr Junold, Herr Bär, Sie haben in der Corona-Krise die Firma credo.vision gegründet. Haben Sie die Firma wegen der Krise oder aus der Krise heraus gegründet?
 
Genau genommen gibt es die credo.vision bereits seit Anfang 2019, also bereits vor der Krise. In der Vergangenheit haben wir uns primär der Zusammenarbeit mit der BTG und der HOGA gewidmet, da wir ja in dieser Zeit noch sehr stark mit dem Alpenhof Murnau eingebunden waren.Während des Lockdowns, als sowohl in der Hotelbranche als auch bei Zulieferern (wo ich uns durchaus auch als Dienstleister sehe) wegen fehlender Perspektiven eher das Bewahren der Existenz als große Sprünge nach vorn angesagt waren, haben wir uns mit unserer Digital-und Markenkompetenz in das Feld des Onlinehandels begeben und innerhalb von sehr kurzer Zeit einen enormen positiven Output verzeichnen können.
 
Was ist der Inhalt Ihrer Beratungsfirma?
 
Der Claim„Von Hoteliers für Hoteliers“ für unseren Hauptbereich drückt sehr gut aus, wie wir uns selbst wahrnehmen. Dadurch, dass wir viele Themen von der Konzeptentwicklung, über die konkrete Planung und natürlich die Umsetzung mit unserem Stamm-Hotel, dem ALPENHOF MURNAU, von Beginn an in der Hand hielten und noch halten, sind wir sehr nah an der Materie.Und durch unsere umfangreiche Erfahrung und Entwicklung können wir diese Prinzipien auch sehr gut auf andere Projekte und Häuser transponieren.
 
Was können Sie Ihren Clienten anbieten?
 
Wir bauen unsere Leistungen auf den 4 Säulen Beratung, Analyse, Konzeption & Umsetzung auf. Egal, ob als externer Beobachter, Ideengeber oder Sparringspartner vor Ort, sind wir in der Lage uns den Anforderungen des jeweiligen Projekts anzupassen und zur geeigneten, maßgeschneiderten Lösung zu verhelfen.
 
Was ist die Zielsetzung Ihres Unternehmens?
 
Wir wollen Hoteliers, Eigentümerund Investoren dabei unterstützen ihre Ziele optimal zu erreichen. Und manchmal müssen diese Ziele aber auch zunächst gemeinsam definiert werden.
 
Wie sieht Ihrer Zukunfts-Prognose für die Hospitality-Branche aus?
 
Nachdem wir hier von der schönsten Branche der Welt reden, sehe ich sehr zuversichtlich nach vorne. In Teilbereichen wird es sicherlich noch etwas dauern, bis wir das Vorkrisen-Niveau wieder erreicht haben, aber das Durchhaltevermögen und auch die Anpassungsfähigkeit des Gastgewerbes wurde schon oft genug unter Beweis gestellt.
 
Sehen Sie sich ausschliesslich im Segment der Hotellerie und Gastronomie oder kann man Sie auch auf anderen Wirtschaftszweigen konsultieren?
 
Unsere Kernkompetenz liegt ganz klar in der Hotellerie. Allerdings lässt sich unser vielseitiges Portfolio (Markenaufbau, Vertrieb, Dienstleistung, …) natürlich auch sehr gutauf andere Branchen, wie den Handel und andere Dienstleistungsbranchen transponieren.
 
Eines Ihrer Haupt-Themen ist der Übergang von einer Generation zur nächsten. Gerade das ist ja ein sehr sensibles Thema im Zweig der Hotellerie und Gastronomie, aber auch in anderen Wirtschaftszweigen. Wo sind hier Ihre Wirkungsfelder?
 
Es stimmt, dass der Generationenwechsel immer eine unglaubliche Herausforderung ist, aber gleichzeitig auch enorme Chancen bietet. Wir stellen fest, dass die Mentalität der nachfolgenden Generation sich oft dahingehend verändert, dass diese nicht wie die Vorgänger-Generation bereit ist, 60 Stunden und mehr jede Woche im Betrieb zu stehen. Daher legen wir hier einen ganz klaren Fokus auf automatisierte Prozesse, dezentrale Strukturen, wo das möglich ist und das Empowerment von Mitarbeitern und Teams, dass eben nicht alles davon abhängig ist, ob der Chef anwesend ist.
 
Können auch Start-Ups von Ihnen und Ihrer Beratung profitieren?
 
Absolut! Der Aufbau von neuen Strukturen ist eine der spannendsten Seiten unserer Tätigkeit und wir finden die richtigen Lösungsansätze auch für junge Unternehmen, die möglicherweise finanziell noch nicht so stabil sind.
 
Können Sie Ihre Kompetenz auch Länder-übergreifend anwenden, also z.B. für Deutschland und Österreich? Europaweit?
 
Nachdem sich der Markt unserer Nachbarländer, doch sehr ähnlich verhält, sind wir bestens in der Lage,auch im deutsch- und englischsprachigen Ausland unsere Dienste in der gleichen Qualität anbieten zu können. In Ihrem Namen steht ja bereits das Wort „Vision“.
 
Welche Visionen haben Sie noch?
 
Kurzfristig ganz klar möglichst viele Betriebe dabei zu unterstützen zuversichtlich aus der Krise in die Zukunft zu starten. Dafür setzen wir mehr und mehr auf Einflüsse aus dem E-Commerce, die als zusätzliches Standbein fungieren sollen. Ein bisschen weiter nach vorne gedacht, planen wir eine credo.academy, in der wir auch über unsere externen Partner Kompetenzen vermitteln wollen, um möglichst vielen eine Chance zu geben, morgen besser zu sein als heute.

Vielen Dank!

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